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Bad Lauterberg

 

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Fahrten
 

Der Ortsverband Bad Lauterberg des Sozialverbandes veranstaltet regelmäßig Fahrten für die Mitglieder.

8-Tagesfahrt nach Bad Staffelstein
17. bis 24. September 2006

Gasthof-Hotel Zum Löwen



Der Sozialverband
Bad Lauterberg war im Spätsommer in Bad Staffelstein im Fichtelgebirge.

Hier ein Reisebericht von Brigitte Helmboldt:


Reisebericht

Am Sonntag, den 17.09.

waren alle super pünktlich, auch unsere Gäste der „Kegelclub“ um „Klaus“ aus Lonau/Osterode/Herzberg. Vor Erfurt machten wir Kaffeepause. Über den Thüringer Wald fuhren wir nach Oberhof und schauten uns die beiden Flugschanzen mit ihren Mattenschanzen (Rekord liegt bei 100 bzw. 147 m Weite) an. Vorher am Biathlonstation und der Bobbahn. Auf dem Busparkplatz aßen wir Würstchen. Ab 12.00 bis 14.00 Uhr hatten wir Gelegenheit uns den bekannten Wintersportort anzuschauen.

Über Coburg, Lichtenfeld, Bad Staffelstein fuhren wir zum Hotel „Zum Löwen“ in Schwabthal. Dort um 15.30 Uhr angekommen, konnten wir noch Kaffee trinken, Zimmer im Nebenhaus, mit prächtigen Balkonblumen, beziehen und um 18.30 Uhr unter 4 Menüs und Salatbüfett aussuchen und den Abend beschließen. 


Montag, den 18.09.
– Der Morgen ist etwas dunstig, aber mit 20° C warm.

Nach dem Frühstück fahren wir um 9.30 Uhr nach Bayreuth, der Richard Wagner-Stadt. Wir sehen uns das Festspielhaus von außen an, weil heute keine Führung ist. Zum Park hin ist ein Blumenbeet mit gleben Blumen im „W-Form“ angelegt, W=Wagner.

In der Innenstadt haben wir bis 13.30 Uhr Zeit uns u.a. die kath. Schlosskirche (1811) über die Freitreppe und dem freigelegten Mühlkanal anzusehen. Durch die Fußgängerzonen können wir die markgräfliche Residenz – wo heute u.a. das Finanzamt untergebracht ist -, die ev. Spitalkirche, sowie das Operngebäude ansehen, evtl. besichtigen. (wer sich Zeit dafür genommen hat).

Diverse andere Museen, durch relativ kurze Entfernungen, können angeschaut und durch den weitläufigen Schlosspark kennengelernt werden.

Die Weiterfahrt nach Wirsberg  führt uns über eine alte Steinbrücke von 1711. Leider ist das „Schmetterlings-Museum“ sowie das „Lokomotiven-Museum“ heute (Montag haben überall die Museen geschlossen) geschlossen.

Den Versuch dann in Bad Staffelstein Kaffee zu trinken scheitert am passenden Parkplatz in Zentrumsnähe. In unserem Hotel können wir dies dann noch tun. Um 18.30 Uhr gibt es wieder Abendessen und anschl. wird an verschiedenen Tischen Karten gespielt oder geknobelt. Im Bus hatten wir „Süßes“ an unserem Platz und wir tranken 1 Schnäpschen.

 
Dienstag, den 19.09. -  In der Nacht hat es geregnet. In Bayreuth war ein Unwetter mit Überschwemmung!

8.45 Uhr Abfahrt nach Bamberg. Es ist grau und bedeckt, aber warm.
Von 10.00 bis 12.00 Uhr haben wir mit einer Stadtführerin Gelegenheit die Universitätsstadt per Fußweg kennenzulernen. Wir erfahren, dass der Ort nach dem Vorbild von Rom  ebenfalls auf 7  Hügeln/Berge (es sind die Ausläufer vom Steigerwald) mit 7 Kirchen/Klöster, gebaut wurde. Vom Krieg verschont, sind die alten Sandsteingebäude oder auch aus der Rokokozeit, sehr gut erhalten geblieben.

Wir erklimmen den Domberg und besichtigen den 1237 erbauten kath. Dom mit Ost und Westgiebel! Vor ca. 800 Jahren schuf ein franz. Künstler, die weltbekannte steinerner Figur „den Bamberger Reiter“ auf einer ca. 2-3 m hohen Säule. Bei den 1,68 m großen Reiter wird vermutet, das es sich um König Stephan aus Ungarn handelt.

Ein aus Bamberger Marmor gearb. Sargofark – erschaffen von Tillmann Riemenschneider -  beinhaltet die Gebeine von Kunigunde und Heinrich II dem Kaiserpaar, die kinderlos bleiben. Gegenüber des Domes liegt die „Neue Residenz“ mit dem herrlichen Rosengarten und dem Blick auf das ehemalige Benediktinerkloster  „Michelsberg“. Unser Weg führt uns Richtung „Regnitz“. Hier sind einige von uns mit dem Dampfer – 80 Min. – gefahren. Vorbei an „Klein Venedig“ , was wir auch so sehen konnten.

Das „Alte Rathaus“ ist auf Pfählen in Form eines Bootes mit Fachwerk, Sandstein und herrlichen Fresken – auf einer steinernen Brücke (1744-1756) – gebaut. 2 Tore darin  teilten die Grenze zwischen  der Geistlichkeit und dem Bürgertum. Viele Antiquitätengeschäfte (ca. 30) und die älteste Apotheke Deutschlands (von 1437), liegen auf unserem Rundgang. Weitläufige Fußgängerzonen lassen keinen Einkaufswunsch bzw. gastronomischen Wunsch offen. Um 15.45 Uhr treffen wir uns alle am Bus. Auf der Rückfahrt wird aus den SoVD-Liederbüchern gesungen. Die freie Zeit bis zum Abendessen teilt sich jeder selber ein. Nach dem Essen wird wieder gespielt und einige gehen nebenan  beim Hotel „Augustin“ kegeln.
 

Mittwoch, den 20.09. – ca. 23° C

Bei Sonnenschein geht um 9.30 Uhr unsere Fahrt nach Coburg los. Von weitem grüßt uns schon die „Veste Coburg“ auf 464 m Höhe. Die Stadt mit ihrem sehr schönen Marktplatz, dem Schloß „Ehrenburg und der evangelische Morizkirche mit seinem imposanten, steinernen Hochaltar, wurde urkundlich 1231 das Stadtrecht zugesprochen. Heute leben hier ca. 44.000 Menschen. Auch sie war ehemals eine Residenzstadt.

Auf dem Weg zur Veste Coburg

Die „Veste Coburg“ stammt aus dem 11. und 16. Jahrhundert und wir haben diese mit ihrer sehenswerten Glassammlung, Rüstzeug, Jagdintarsienzimmer von 1632 sowie den beiden Räumen, in dem M. Luther ½  Jahr (1530) – während des Augsburger Reichstag sich aufhielt – besichtigt (11.00 bis 13.30 Uhr).

Um 14.00 Uhr waren wir dann in Burkundstadt bei Versandhaus „Bauer“ zum Kaffeetrinken  und einkaufen (mit 5% Ermäßigungsgutschein) bis 17.00 Uhr im Hause.

Ein frohes Lied bzw. 5  Lieder im Bus und das schmackhafte Abendessen ließen den Ausflug schön abschließen.

Schwebebahn vom Ochsenkopf kommend

Donnerstag, den 21.09. – 25° C Sonne pur

Um 9.00 Uhr geht unsere heutige Fahrt ins Fichtelgebirge. Über Lichtenfels fahren wir nach Kulmbach, der bekannten „Bierbrauerei-Stadt“.  Von weitem sehen wir die „Plassenburg“ mit a. 300 000 Zinnfiguren. Von 10.00 bis 11.15 Uhr haben wir Gelegenheit die kl. Fußgängerzone und die ev. Stadtkirche zu besichtigen. Die Fahrt geht weiter nach Bischofsgrün. Dort fahren wir mit der Schwebebahn zum 1024 m hohe Ochsenkopf. Eine schöne Aussicht haben wir, auch können wir einen Zeppelin beobachten (12.10 –14.30 Uhr). Anschl. fahren wir in den Ortsteil „Neubau“ der Gemeinde Fichtelberg (14.30 – 16.00 Uhr). Dort können wir am Fichtelsee Kaffeepause machen. Ein Sparziergang um dem kl. See (3,5 km) sowie angrenzender Moorlandschaft, ergeben einen schönen Nachmittag. Die Heimfahrt führt über Goldkronach und Frauendorf zurück zum Hotel. Der Abend klingt an div. Spiele-Tische aus.   

 Fichtelsee, Steg über Moorlandschaft

Freitag, den 22.09. 25° C Sonne pur

Um 9.45 Uhr fahren wir zur Wallfahrtskirche Basilika „Vierzehnheilige“ (1768); von weitem schon auf dem Berg zu sehen.  Ein Franziskaner hielt vom „Gnadenaltar“ aus eine Erklärung des Kirchenschiffes mit seinen farbenfrohen Fresken, den „Kunstmarmorsäulen“, seinem Hochaltar und der Orgel. Besonders erwähnte er das Jesuskind über ihm – 4 x in jeder Richtung mit jeweils einem roten Kreuz auf der Brust -. Dieses Sinnbild gibt hier vor Ort die 4-malige Erscheinung des Jesuskindes eines Schäfers aus dem Kloster Langheim (1445) und die 14 Nothelfer wieder. Diese herrliche Barockkirche wurde 1743 – 1772 von Balthasar Neumann errichtet . Heute finden hier viele Wallfahrten statt. (z.Zt. ist Herr Stoiber mit seiner CSU-Spitze zur Klausurtagung hier) 1 ½ Std. haben wir hier Zeit zu schauen. Am Bus essen wir Fritz`s doppelte Würstchen und trinken Kaffee.

Weiter geht es zum Kloster Banz  (gegründet 1070) ein ehemaliges Benediktinerkloster, welches ebenfalls auf dem oberen Maintal liegt und weit hin zu sehen ist. Der monomentale Baukomplex wurde von 1698 – 1772 errichtet. Mehrere berühmte Baumeister u.a. Joh. Dientzenhofer beendeten das Werk der Kirche.

Nebenan haben wir Gelegenheit  eine „Petrefakten-Sammlung“ (sprich Versteinerungen und Orientalische Sammlung) uns anzuschauen. Die meisten Exponate brachte Herzog Max von Bayern von seiner Ägyptenreise – 1838 mit. U.a. eine Mumie (es soll eine 18-20-jähr. Frau sein) Ein 3,90 m großes Krokodil vom Nil sowie den einzigartigen 2,10 langen Fischsaurierschädel . Um 13.15 Uhr setzen wir unsere Fahrt Richtung Scheßlitz fort; um dort das Schloß Seehof  mit seinen berühmten Wasserspielen zu besichtigen. Leider finden wir es nicht.

Wir beschließen dann nach Bad Staffelstein zu fahren und im Ort zu bleiben. Um 16.00 Uhr holt Fritz die „Truppe“ dort wieder ab und gibt einen Schnapps aus.

Auch heute ist wieder ab 19.00 Uhr Musik im gutgefüllten Hotel. Es wird auch von uns getanzt und wieder gespielt nach dem Abendessen.


Samstag, den 23.09. – schönes Wetter etwas kühler

Heute hätte Fritz seinen freien Tag. Doch, weil wir hier in Schwabthal so abgeschnitten von jeder gr. Stadt sind, ist Fritz so lieb und fährt uns um 9.15 Uhr nach Lichtenfels, der Korbmacher-Stadt.

Marktplatz Lichtenfels = Korbmacher-Stadt

Um 12.00 Uhr holt er uns wieder ab. Klaus hat im Nachbar-Hotel ab 15.00 Uhr wieder beide Kegelbahnen reserviert und wer möchte macht gerne mit.

Dann heißt es Kofferpacken und zum letzten Mal greifen wir gerne am Salatbüfett zu. Dann gibt es wieder Suppe, von 4 Möglichkeiten = 1 Hauptgericht und diesmal ein Nachtischbüfett.

Der Wirt gibt zum Abschied eine Schnapsrunde aus und wir bedanken uns alle lautstark mit einem „Gut Holz“.

Eine „2-Mann-Kapelle“ spielt zum Tanz. An den Tischen wird geplaudert und zum letzten Mal gespielt und getanzt.

 
Sonntag, den 24.09.

Um 9.00 Uhr werden die Koffer verstaut und es geht nach Saalfeld zur „Feengrotte“, die  wir alle besichtigen. Es folgt dort noch ein gemeinsames Mittagessen und danach zügig nach Hause.

Zurückblickend können wir sagen:  „Wir hatten ein herrliches Wetter und jeder von uns hat seine Eindrücke gesammelt und lässt diese gerne Revue passieren“.

Für die umsichtige Fahrweise und das gute Miteinander aller an Bord, möchte ich mich besonders – auch in eurem Namen – bei Fritz bedanken und ihm durch Klaus den eingesammelten Obolus überreichen lassen.

Euch danke ich herzlich für den mir - durch die lieben Worte von Frau Saul – überreichten Obolus.

Herzlichst
Eure Brigitte

 


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(c) Diese Präsentation wurde erstellt von K.H.Bleß, Bad Lauterberg, www.bless-online.de