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Fahrten
 

Eine 6-Tagesfahrt führte nach Wien mit Neusiedler See
3. bis 8. Oktober 2007

Mittwoch, den 3.10.2007  - 6.00 Uhr

Am  „Tag der Deutschen Einheit“  traten wir unsere 6-Tages-Fahrt an. Unsere Gäste aus OHA, Herzberg, Pöhlde und Scharzfeld waren schon im Bus als Michael uns Bad Lauterberger pünktlich einlud.
Die Fahrt ging bis Sondershausen, wo ein Fahrerwechsel mit unseren „richtigen Fahrer“ > Norbert <
über Nordhausen, Erfurt, Coburg, Regensburg, Passau, Linz nach Wien ins Hotel „Waldhotel Gross“ fortgeführt wurde.

Über Tag hatten wir diesiges, regnerisches bis sonniges Wetter. Kleine Pausen und leider eine unfreiwillige, stehende Pause vor Wien – bedingt durch einen schlimmen Verkehrsunfall mit Todesfolge – ließen uns erst um 19.00 Uhr im Hotel ankommen.

Nach einem kurzen Zimmerbezug (5 Personen wohnen in einem 2. Hotel), etwas frisch machen und dann ein schmackhaftes Abendessen (Rindfleisch mit Sahne-Apfel-Meerrettich) in 3 Gängen  um 19.30 Uhr ließen uns den 1. Tag beschließen.

Donnerstag, den 4.10.2007

Frühstück gab es ab 7.30 Uhr und um 9.20 Uhr hatten wir Abfahrt bei trübem aber warmen Wetter.
Auf unserem Plan stand das Schloß Schönbrunn. Bis 12.00 Uhr hatten wir Zeit uns das Schloß – per Handy-Führung -, mit dem Fiacker zu fahren oder einfach nur den schönen  Schloßpark mit seinen Wasserspielen, tollen Beeten und imposant exakt geschnittenen Bäumen und Hecken anzuschauen.

Die Reiseleiterin klärte uns ab 13.00 Uhr über den Begriff „Schönbrunn“ – der Legende nach – heiße Quelle und somit war es damals ein Jagdschloß an der Quelle, welches man dann Schönbrunn nannte.

Die Habsburger Monarchie  existierte bis 1918. Wien hat auch den ältesten Tierzoo der Welt mit ca. 250 Jahren, und er nennt sich „Tiergarten“. Die Weiterfahrt führte uns durch ganz Wien zum Doppelschloß „Belvedere“. Dort gibt es ein oberes und unteres Schloß. Es wird  heute als Kunstmuseum und für Ausstellungen genutzt.

Von 13.45 bis 14.20 Uhr hatten wir Gelegenheit um das obere Schloß zu gehen und auf Wien zu schauen. In der Ferne sah man den Turm vom Stephansdom „eingerüstet“ stehen.

Auf der Weiterfahrt erfuhren wir, das Wien ca. 1.6 Mill. Einwohner, 23 Bezirke mit je einem Namen und Ziffern hat. Die Innere Stadt/Altstadt hat die Ziffer „1“. Durch Wien fließt auf 17 km kanalisiert der „Wienfluss“ die „Wien“.

Um 16.00 Uhr waren wir nach kurzer Besichtigung der neuen und alten Hofburg – leider fing es an zu regnen – sowie des Stephansdom an unserem Busparkplatz, dem „Schwedenplatz“ angekommen.

10 Personen unserer Gruppe hatten sich diesen schönen Gang erspart und sind per Stadt-Bus und Freizeit alleine auf Tour gegangen.

Eine besondere Sehenswürdigkeit war noch das gemeinnützig erbaute „Hundertwasser-Haus“ – vor ca. 15 Jahren –. Das gegenüber liegende Geschäftshaus beherbergt die “Toilet o Modern Art“.

Wirklich sehenswert!

Leider hatten wir noch Pech beim Verlassen unseres Parkplatzes. Die Schranke öffnete sich, Norbert fährt zum Ranchieren etwas zurück und schon ist die Schranke wieder zu und wir noch drinnen. Mit Hilfe eines weiteren Busses und einem Trick gelangt uns die Ausfahrt.

Die Weiterfahrt zum Prater – wo sich dann unsere Reiseleiterin verabschiedete – starten wir dann um 17.00 Uhr. Der Prater ist ein ehemaliger Auwald von ca. 8 km einschl. „Rummelplatz“. Im Sprachgebrauch der Wiener heißt er „Würstlprater“. Das alte Riesenrad – erbaut im Jahre 1897 – ist im Krieg 1945 ausgebrannt und nach über 3 Jahren dann wieder befestigt und aufgebaut worden. Jedoch wurden nur noch die Hälfte der Waggons eingehängt.

Um 18.00 Uhr Abfahrt zum Hotel. Leider geraten wir jetzt auch noch in einen Stau, weil heute ein wichtiges Fußballspiel und zwar Rapid Wien gegen Anderlech stattfindet. Es endet 0:1.

Um kurz vor 20.00 Uhr lassen wir uns als Hauptgang ein org. „Wiener Schnitzel“ gut schmecken.

Die vorgesehene Fahrt zum Kahlenberg bei Nacht, verschieben wir einstimmig auf Samstag.

Freitag, den 5.10.2007 – Abfahrt 8.30 Uhr

Um 10.00 Uhr fahren wir  per Schiff bei Sonnenschein über den Neusiedler See. Dieser ist „schilfumgürtelt“. Ein besonderes Vogelparadies und als Badesee (es wird auch Meer der Wiener genannt) sehr beliebt. Seine Maße sind beachtlich, etwa 35 km lang und zw. 5 – 15 km breit, bei einer Tiefe von 1.00 bis 1.80 m. Es ist ein leicht salzhaltiges Wasser – auch Lacke  genannt -.

1866-1869 war er zuletzt total ausgetrocknet. 1/5 gehört zu Ungarn und 4/5 sind österreichisch.

Nach ca. 1 Std. Fahrt ging es gleich per Planwagen mit unserem netten „Anton“ und seinen Erklärungen durch die Puszta zu einem gemütlichen Puszta-Lokal in Illmitz. Dort ließen wir uns Wein und Brote gut schmecken.

Die Rückfahrt führte wieder über Rust und Mörbisch (hat eine gr. Seebühne mit ca. 6.000 Sitzplätzen. Im Sommer finden hier immer Seefestspiele statt), sowie St. Margarethen mit seinem römischen Steinbruch. Diese Steine/Berg (Leithakalk) wurden für den Bau des Stephansdom und andere Wiener Bauten verwendet. Im Sommer finden hier am Berg Passionsspiele statt.

Eine Kaffeepause legten wir für 1 Std. noch im Schloß Schönbrunn im Cafe ein. Den einsetzenden Platzregen erlebten wir nur von drinnen.

Das Abendessen – Gulasch – nahmen wir um 18.30 Uhr ein. Gemütliche Gespräche und Kartenspiele rundeten den schönen Tag ab.

Samstag, den 6.10.2007 – Abfahrt 9.00 Uhr

7 Personen von uns unternehmen heute Wien auf eigene Faust.

Wir fahren heute nach Baden. Die Stadt Baden hat ca. 28.000 Einwohner. Es ist das bedeutendste Schwefelbad von Österreich und liegt ca. 30 km von Wien entfernt (Römerzeit).

Von 10.00 bis 13.00 Uhr haben wir Gelegenheit die Pfarrkirche St Stephan (15.Jh.) mit barockem Turmhelm anzuschauen. Im Inneren befindet sich eine Erinnerungstafel an Mozart, der hier als Chorleiter das „Ave Verum“ komponierte.

 Die barocke Frauenkirche wurde 1812 klassizistisch umgebaut.

Ein Casino – machte leider erst ab 13.00 Uhr auf -, den großen Kurpark mit seinem Anstieg zum Bellevue und seinem Denkmal für  die Komponisten „Tannen & Strauß“, ließen uns einen schönen Spaziergang machen.

Der Komponist Beethoven weilte von 1821-1823 ebenfalls hier in Baden. Das Rathaus wurde 1815 erbaut. Das Kaiserhaus diente von 1813-1834 als Sommerresidenz Franz I.

Von der Rathausgasse ging es zum „Grünen Markt“. Eine mit Glas überdachte, mit grünen Verkaufsständen für Blumen, Gemüse und div. Leckereien der Gaumenfreude, offene Hallenanlage.

Toller Käsestand auf dem "Grünen Markt"

Unsere Weiterfahrt führte uns nach Gumpoldskirchen, einem der berühmten Weinorte Österreichs. Von 13.15-14.30 Uhr. Hier nehmen wir in einem Heurigenlokal bei „Heizstrahlern“ und Sonnenschein platz und genießen den „Roten und Weißen“ samt div. Leckereien vom Büffet.

Ein gemütliches „Leichtgewicht“ unterhält uns mit dem Akkordeon und Gesang. Es wird urgemütlich. Dann heißt es leider Abschied nehmen.

Es bleibt genügend Zeit die Beine hochzulegen und etwas auszuruhen.

18.30 Uhr  Abendessen – Schweinebraten mit Serviettenknödeln und Kraut“ -.

Beim Heurigen in Gumpoldskirchen

Nun geht es noch zum „Heurigen-Abend“ nach Grinzing. Hier kehren wir bei „Hans Maly“ ein. Zwei Burschen spielen zur Musi mit passendem Gesang auf. Das große Lokal ist erst einmal bis auf den letzten Platz besetzt und das auf 2 Etagen! Die Stimmung ist gut.

 Ein "Leichtgewicht-Musikus"

Um 22.00 Uhr fährt  Norbert noch mit uns über die „Hochstraße“ zum Kahlenberg. Von hier oben haben wir einen herrlichen Blick auf Wien und den Prater mit seinen beiden Riesenrädern.

Außenansicht der Kirche in DürrnsteinSonntag, den 7.10.2007

Um 9.30 Uhr geht unsere letzte Tagesfahrt über Tulln zunächst nach Dürrnstein. Dort können wir die Pfarrkirche – ehemalige Stiftskirche (1721-1725) – direkt an der Donau gelegen, besichtigen.

Eine Taufe konnten wir noch kurz miterleben. Die Terrasse gibt einen schönen Blick auf die Donau mit ihren herrlich, herbstlichen Weinbergen (Wachau) und dem blauen Kirchturm frei.

Nach einer Stunde Aufenthalt dort geht nun unsere Fahrt per Schnellstraße nach Melk (ca. 6.000 Einwohner) weiter.

Gruppenfoto an der Melker Stiftskirche

Das Benediktinerstift ist ein großer Komplex mit 15 eigenen Abteilungen. Die Bibliothek umfasst ca. 90.000 Bände/Bücher und ca. 2000 Handschriften. Hier haben wir von 12.45 bis 16.00 Uhr Aufenthalt. Einige nehmen an einer Führung teil. Andere genießen den Klostergarten mit sehr altem Baumbestand und Kräutergarten.

Das Wetter ist sonnig und warm und auf dem Rathausplatz und abwärts gestalten sich schöne Häuser mit bemalten Fensterläden. Ein Seifenkisten-Rennen können wir uns auch noch anschauen.

Am Bus genießen wir gemeinsam noch 1 Schnäpschen. Ich bedanke mich im Namen Aller einmal bei Frau Saul, die uns jeden Morgen mit einer Süßigkeit verwöhnt und Herrn Helmboldt mit seinen Schnäpschen.

Die Heimfahrt zum Hotel lässt uns um 17.15 Uhr ankommen. Genügend Zeit noch etwas auszuruhen oder schon einmal den Koffer zu packen.

Um 18.30 Uhr essen wir zum letzten Mal gemeinsam Abendbrot. Es gibt überbackene Putenbrust mit Ananas, Reis & Gemüse. Noch gemütlich einen „Absacker“ nehmen und dann geht ein schöner, harmonischer Österreich-Urlaub zu Ende.
 
Montag, den 8.10.2007

Um 7.00 Uhr heißt es frühstücken, 7.45 Uhr Koffer verladen und um 8.00 Uhr Abfahrt über Linz, Passau, Regensburg, Hof, Hermsdorferkreuz (9), Erfurt (4).

Ich verlese diesen Reisebericht.

In Sondershausen verlässt uns unser Norbert. Bei ihm bedanken wir uns mit einem Obolus ganz herzlich für eine sichere und umsichtige Fahrweise. Norbert  hat uns immer auch nahe am Zentrum aussteigen lassen, um sich dann einen geeigneten Parkplatz zu suchen.

Nochmals vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Uns allen wünsche ich noch eine gute Weiterfahrt mit Dieter und einen schönen Abend.

Bedanken möchte ich mich aber auch bei Euch allen; denn zu allen Terminen waren immer alle pünktlich zur Stelle und eine nette, harmonische Busgemeinschaft hatte sich entwickelt.


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(c) Diese Präsentation wurde erstellt von K.H.Bleß, Bad Lauterberg, www.bless-online.de