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Bad Lauterberg

 

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Fahrten

Der Ortsverband Bad Lauterberg des Sozialverbandes veranstaltet regelmäßig Fahrten für die Mitglieder.


SoVD-Sommerfahrt nach Schöneck im Vogtland

Fahrt der kleinen Überraschungen – organisiert von der Frauensprecherin

 

Sonntag, den 23. Aug. 2015 – 8 Uhr

 

Wir starten mit unserem Fahrer „Fritz“ bei herrlichem Sonnenschein mit 34 Kameraden, Kameradinnen und Gästen.

Unser „Überraschungs-Frühstück“ bekamen  wir um 9:30 Uhr im Autohof 24 kurz vor Sangerhausen. Die Tische waren für uns reserviert und liebevoll eingedeckt. Je 1 große Platte mit Aufschnitt, Wurst und leckerem Beiwerk, doppelte Brötchen – frisch aufge-backen – Butter, Marmelade, Rührei und Kaffee & Tee satt. Die netten Bedienungen waren rührend um uns bemüht. Nach einer Stunde verließen wir rundum satt und zufrieden diesen gastlichen Autohof.

Die Weiterfahrt führte uns nach Naumburg. Fritz hatte einen neuen Busparkplatz direkt hinter dem Dom für uns ausgemacht. So hatten wir von 12 – 14 Uhr eine gute Gelegenheit, die historische Innenstadt zu besuchen. Schöne Fassaden mit sehr unterschiedlichen Dachgauben und Kopfsteinpflasterwege, kunstvolle Zunftzeichen für die passenden Geschäfte, Apotheken und historische Fassaden und Uhren prägten die Fußgängerzonen und den Markt.

 

Naumburger Dom 24.08.2015.JPG

 

Danach ging es weiter zu unserem Hotel „Schöneck“ auf 750 m Höhe. Nur der Himmel war noch über uns.

Frau Müller empfing uns sehr herzlich und erklärte uns alles zum Hotel und dessen Ablauf. Das reichhaltige Buffet nahmen wir, nach der Zimmerbelegung, um 18 Uhr gemeinsam in einer für uns alleine reservierten Abteilung gerne und genussvoll ein.

Je ein „Freigetränk“ war abends für uns mit arrangiert. Die Zimmer fielen zu aller Zufriedenheit (mit großzügigen Appartements als Doppelzimmer und Doppelzimmer als Einzelzimmer) aus. Ein gemütlich langer Tag fand für Einige noch mit einer Hausbesichtigung und einem Absacker im Wintergarten ein schönes Ende.

Bärbel & Brigitte probierten vorher noch eine Wifi-Animation mit einem Wildwasser-bach durch heftiges Bewegen und Springen aus.  

 

 

Montag, den 24. Aug. 2015  - toller Sonnenschein

 

Nach dem gemeinsamen Frühstück – auch in Büffetform – starten wir um 10 Uhr mit einem netten jungen Wanderführer namens „Bob“. Auch Fritz begleitet uns an seinem freien Tag. Es geht direkt durch den Wald zur „Meilerhütte“ auf einer Lichtung, zum Hotel gehörend. Idyllisch gelegen ist der Grill- und Rastplatz hier, wo wir gut selbstgekochtes Essen und kühle Getränke bei netten Gesprächen einnahmen.

 

Start zur Wanderung 25.08.2015 mit Bob.JPG

 

Diese leichte Waldbegehung konnten auch unsere „Rolatorfahrer“ problemlos mitmachen. Wir bekamen noch erklärt, dass hier in einem Teich die „rote Mulde“ entspringt und kamen an einem 100-jährigen Sägewerk, welches immer noch in Betrieb ist, vorbei.  Viele Kiesteiche gibt es hier. Gemeinsam genossen wir noch einen mitgebrachten „Harzer-Schnaps-Gruß“ kurz vor diesem Ziel. 

Im Hotel angekommen, hatte leider Christa großes Pech. Sie stürzte im Hoteleingang und musste ins nahe Krankenhaus gebracht werden. Schnell und kompetent wurde geröntgt und ein glatter Oberarmbruch mit Bandagengurt ruhiggestellt. Dies alles ging sehr reibungslos, und wir konnten sie wieder mitnehmen.

 

Kaffeetrinken vor dem Wintergarten.JPG

 

Am Nachmittag saßen etlichen von uns draußen vor dem Wintergarten und genossen die Kaffeezeit. Andere  probierten das Erlebnisbad im Hause aus und ein kleiner Teil erkundete noch den Ort Schöneck.

Nach dem gemeinsamen Abendessen endete ein „fast freier Tag“ für uns wieder mit einem Absacker im Wintergarten.

 

 

Dienstag, den 25. Aug. 2015 – stark windig, etwas bewölkt

 

Wir begrüßen unsere Reiseleiterin Karin Körner und ich verteile Bonbons für Jeden. Heute führt uns unsere Busfahrt durch das obere Vogtland. Karin stellt sich persönlich kurz und witzig vor und erklärt, dass unser Ort ca. 3.500 Einwohner mit vielen dazuge-

hörigen Ortschaften hat. Schöneck wir 1265 erstmals urkundlich erwähnt. Industrie gibt es so gut wie keine hier. Bis 1970 war hier eine Zigarrenfabrik zu Hause. Auch in Heimarbeit wickelten die Frauen die Zigarren. Der Ort lebt heute von den Touristen, auch im Winter. Inzwischen scheint die Sonne wieder bei blauem Himmel.

Unser IFA-Hotel war früher ein FDGB-Heim. Es wurde 1984/85 erbaut. 1993 wurde das Spaßbad und die großzügigen Sportanlagen gebaut. Es gibt 223 App.  und div. DZ. Sie beherbergen ca. 1.500 Gäste. Es gibt ca. 120 Mitarbeiter.

Unsere Fahrt führte uns in die „klingenden Täler“ des Vogtlandes, welches zu Sachsen gehört. Klingenthal hat ca. 8.000 Einwohner liegt zw. 550 und 936 m Höhe. Der höchste Punkt ist der Aschberg mit seiner modernen Skiflugschanze (Vogtland Arena). Viele Musikinstrumente wurden hier hergestellt. Heute gibt es nur noch  ein Harmonikawerk. Von früher über 3.000 Mitarbeitern sind nur noch 110 im Werk.  Der Ort liegt dicht an der Tschechischen Grenze.

Es gibt die Flüsse rote und weiße Mulde. Der Muldenstausee wurde 1921-24 erbaut.

In Muldenberg ist das 1. Deutsche Flößerdorf entstanden. Hier wird zweimal im Jahr ein großes traditionelles Fest mit vielen angereisten Gästen gefeiert.

Der Ort Oelznitz mit seinem Schloß und großer Kirche (Kirchturm ist 70 m hoch)  ist beschaulich. In der Kirche singt einmal im Jahr Stefanie Hertel.

 

Wir erreichen ist Stadt Plauen. Sie wird 1122 urkundlich erwähnt und 1945 zu 75 % zerstört. Heute hat sie ca. 67.000 Einwohner. Durch die Spitzenherstellung, sowie Gardinen und Textilien wurde sie berühmt und hat heute so ihr Standbein.

 

Die Busmarke NEOPLAN  wurde hier bis vor ein paar Jahren gebaut. Heute werden nur noch Reparaturen ausgeführt. Aber eine Teststrecke für Busfahrer wird aktiv genutzt. Der Fluss Weiße Elster ist hier dunkel, weil sehr moorhaltig. Hier haben wir Mittagspause.

 

Helene und Brigitte verwöhnen uns mit einem Schnaps.

Vorbei an der Talsperre Pöhl, die 7 km lang und 27 km, wenn man sie umrundet, ist.

Zwei Vorsperren gehören dazu. 1949 wurde sie fertiggestellt. Es gibt rundum 10 Campingplätze mit div. Badestränden und FKK. Wir fahren über die Staumauer.

Es gibt hier im Vogtland ca. 70 Orte mit der Endung „grün“.

 

Göltzschtalbrücke.JPG

 

Ein besonderer Hingucker ist die Göltzschtalbrücke aus 26 Millionen Ziegelsteinen erbaut: 4 Etagen, 78 m hoch und 574 m lang. 1846-1851 erbaut. Über 1.700 Arbeiter in einem Monat, ca. 30 davon unfreiwillig. 31 Todesfälle, über 1300 Unfälle am  Bau. Holz für Gerüst und andere Zwecke: 23.000 Stämme. 81 Bogen und 98 Quergewölbe ergeben ein tolles Bild. Der größte Bogen ist 30,9 m. Es führt eine Eisenbahnstrecke Leipzig-Nürnberg drüber. Hier machen wir einen Fotostopp.

Unsere Reiseleiterin verlässt uns kurz danach.

 

Die heutige Überraschung für meine SoVD-Gruppe ist eine nicht geplante Brauereibesichtigung mit Verkostung des neuesten Bieres „1436“ in der „Wernesgrüner Brauerei“. In zwei Gruppen und vorher im Stallgebäude (Scheune), das von 1991 bis 2011 vom MDR-TV für Fernsehaufzeichnungen „Wernesgrüner Musikantenschänke“ berühmt war, beginnen wir die Besichtigung. Heute arbeiten hier ca. 130 Mitarbeiter in drei Schichten. Seit 1994 haben sie eine eigene Kaltblutzucht mit 12 Pferden begonnen.

Nach der tollen Führung gemütliches Beisammensein in der Bierschenke. Wo wir zwei Glas Bier probieren und ein Schmalzbrot serviert bekommen. Eine Postkarte – dessen Portokosten die Brauerei übernimmt -, einen kleinen Gutschein und zusätzlich noch ein schönes Bierglas, dies alles war im Eintrittspreis enthalten.

 

Wernesgrüner Brauerei.JPG

 

Beschwingt fahren wir wieder zum Hotel mit unserem Lied „Ein schöner Tag“ singend. Etwas zum Naschen wird verteilt.

Nach dem Abendessen wurde um 19:30 Uhr für und mit uns Bingo gespielt. Es gewannen Uli Lobenstein, Fritz, Brigitte Hartmann, Christa Koch und Hannelore Spillner je einen Preis.

Danach gab es noch einen Mexiko-Animation für große und kleine Kinder. Beim gemütlichen Absacker beendeten wir den ereignisreichen Tag.

Die nächste Überraschung (Programmänderung) für morgen hat ein wenig Aufregung bei mir verursacht, weil kein Visum für Tschechien eingeplant war. Dank eines Telefonates mit Michael Helbig und einem „grünen FAX“ konnte ich beruhigt schlafen.

 

 

Mittwoch, den 26. Aug. 2015 –  strahlender Sonnenschein

 

Nach einer herzlichen Begrüßung von mir erzählte ich unser Reiseziel. Es wurde mit Freude aufgenommen. Um 8:30 Uhr starten wir mit Karin per Landstraße nach Marienbad.

Unsere Fahrt führt uns über Marktneuenkirchen. Dort befindet sich die einzige Fabrik Europas für chirurgisches Nähgarn. In jedem Krankenhaus zu finden. Auch hier gibt es wieder Musikinstrumentenbauer (Geigenbauer). In diesem Ort erfuhren wir, gab es schon zu DDR-Zeiten Millionäre. So reich war man hier trotz des Systems.

Der Ort Adorf hat ca. 8.000 und dem großen Marktplatz des Vogtlandes. Hier fließt auch die weiße Elster durch. Ein Perlenmuseum ist hier beheimatet. Eine Miniaturwelt mit ca. 50 Gebäuden des Vogtlandes ist bekannt.

Wir fahren durch Franzisbad CZ mit seiner bekannten „Glaubersalz-Quelle“. Die Fontäne ist 4,46 m hoch. Der 1. Kurgast wurde 1793 erwähnt.

Eger heißt auf Tschechisch Cheb. Der Ort und die Nikolai-Kirche (1210) stehen unter Denkmalschutz. Vor sechs Jahren wurden die beiden Kirchtürme erst wieder originalgetreu aufgebaut.    

Die Eger entspringt am Schneeberg im Fichtelgebirge und fließt gemächlich durchs Tal.

Von Karin erfahren wir auch den neuen Ausdruck für Kurschatten und zwar: Blutdruckverteiler!

 

Früh sind wir in Marienbad. In den ehrwürdigen Kaskaden (Wandelhalle)  im Kurpark genießen wir ein Kurkonzert mit ca. 20 Musikern. Um 11 Uhr schauten wir der „Singenden Fontäne“ mit dem Musikstück „Nabucco“ zu. Bei einem kleinen Sparziergang erfuhren wir noch einiges über den Ort und dessen Geschichte.

Um 13 Uhr nahmen wir im Hotel Bohemia ein A-la-card-Mittagessen ein. Eine weitere kleine Überraschung: Jeder Mitreisende bekam einen Essenszuschuss ausgezahlt.

Danach besuchten wir noch die russisch-orthodoxische Kirche und verließen den schönen Badeort.

In Bad Elster hatten wir noch einen Kaffee-Aufenthalt und genossen den großzügigen, reich mit Blumen ausgestatteten Kurpark. Es ist ein Staatsbad und wurde 1324 erstmals erwähnt.

Mit einem herzlichen Dankeschön für 2 schöne kurzweilige Tage und einem Umschlag verabschieden wir Karin.

Der geplante Tanzabend soll draußen im Dunkeln stattfinden, aber ohne uns. Denn wir gehen lieber am letzten Abend nochmals in den Wintergarten. Nun heißt es Koffer packen.

 

 

Donnerstag, den 27. Aug. 2015 – wieder Sonnenschein

 

Gemeinsam noch einmal frühstücken, dann ging es um 9:30 Uhr Richtung Harz.

Vorher verabschiedet uns noch die Hotelleitung und bedankt sich für den gutgefüllten Umschlag fürs Personal.

 

Unsere Mittagspause - mit mehr als zwei Stunden Aufenthalt - genießen wir in Weimar. Dort gibt es auch sehr viel zu sehen. Die Geschichte ist überall gegenwärtig mit tollen Bauwerken und Standbildern. Nur das Kopfsteinpflaster ist gewöhnungsbedürftig; gehört aber dazu. Besonders beeindruckt waren Einige von einem Eiscafé mit 120 Eissorten.

 

Bevor wir unseren Heimatort erreichten ließ, ich die Reise in Form eines kleinen Berichtes noch einmal Revue passieren.

Für uns ging eine tolle 5-Tages-Fahrt zu Ende.

 

Bei Fritz bedankte ich mich besonders für seine umsichtige und gute Fahrweise und übergab ebenfalls einen Umschlag. Bei den Kameraden, Kameradinnen und Gästen bedankte ich mich für das stets pünktliche Erscheinen bei allen Terminen und die nette Kameradschaft auf dieser Fahrt.

 

am Abreisetag 27.08.2015.JPG

 


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(c) Diese Präsentation wurde erstellt von K.H.Bleß, Bad Lauterberg, www.bless-online.de