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Bad Lauterberg

 

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- ehemals Reichsbund, gegr. 1917 -
 

Fahrten
 

Der Ortsverband Bad Lauterberg des Sozialverbandes veranstaltet regelmäßig Fahrten für die Mitglieder.


Eine Fahrt im Oktober 2014 zur Sonneninsel Fehmarn

Montag, den 6. Okt. 2014

Wir starten um 8 Uhr bei Sonnenschein Richtung Norden.
Brigitte Helmboldt hat diese Reise organisiert und begrüßt im Bus alle SoVD-Kameradinnnen und -Kameraden sowie einige Gäste.
Bei der ersten Pause hat sie auch gleich eine kleine Überraschung für bereit, und zwar für jeden zwei lecker, gesund belegte Brötchen und einwarmes Getränk bei unserem Mecki-Busfahrer „Norbert“.

Gestärkt geht es weiter über Hamburg nach Lübeck. Dort hatten wir dann im Zentrum 2 ½ Stunden Aufenthalt bei trockenem Wetter. Gegen 18 Uhr erreichten wir unser IFA-Hotel auf der Landzungeam Südstrand von Fehmarn.

Drei große Wohntürme erblickten wir und der mittlere - Haus Berlin,15 Etagen - war unser Quartier für vier Übernachtungen. Die Überraschung war auch hier gelungen, denn jeder Teilnehmer (DZ & EZ) bekam eine Ferienwohnung von mehr als 30 qm, Balkon und Seeblick.

Die drei Hotelanlagen sind zur Meerseite hin durch einen gemeinsamen, großen Wintergarten verbunden. Dort befinden sich viele Sitzgelegenheiten, ein nostalgisches Kinderkarussell, diverse Geschäfte, Ess- und Trinkgelegenheiten sowie eine Minigolfanlage auf Stelzen.

Nach kurzem Erfrischen wurde an drei großen runden Tischen im Restaurant, neben dem Büfett, Platz genommen. Ein Willkommensgetränk erfreute uns alle.

Die Reisegruppe nach Fehmarn

Dienstag, den 7. Okt. 2014

Es ist regnerisch und stürmisch.
Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir um 10 Uhr mit unserer Reiseleiterin, Frau Rauert, zur Inselrundfahrt. Es wird uns in netter, lockerer Form erzählt und erklärt, das die Insel 16 km breit, 21 km lang sowie rundum 78 km weit ist. Die Hauptstadt von Fehmarn ist Burg mit ca. 5.000 Einwohnern. Eine schöne kleine Stadt mit hübschen Geschäften und Cafés/Lokalen in Backsteinbauweise. Viel Kopfsteinpflaster.
Alle Inselbewohner rechnet man mit ca. 11000 Einwohner.Im Sommer kommen auf einen Einwohner etwa acht Gäste. Es gibt hier viel Landwirtschaft und etliche Reiterhöfe sowie vier Kirchen auf der Insel - drei evangelische und eine katholische und einen passenden Spruch dazu:
"In Burg die Größte, in Petersdorf die Höchste, in Landkirchen die Feinste und in Bannesdorf die Kleinste."
Die Insel Fehmarn ist nach der Gebietsreform 185 qm groß geworden und somit größer als Kiel mit deren 240.000 Einwohnern.

Die Weiterfahrt führte uns nach Puttgarden. Von hier aus fahren vier Fähren täglich im ½-stündigen-Takt Richtung Skandinavien. Ein kurzer Ausstieg lies uns das Geschehen im Hafen beobachten. So auch das Einfahren eines ICE Richtung Oslo.
Der Fehmarn-Belt wird manchmal sogar durchschwommen. Für eine Strecke benötigt am ca. sieben Stunden; also von Puttgarden nach Dänemark rüber. 

Es sind noch rund 100 Soldaten der Marine auf der Insel stationiert.

Im Herbst sind viele tausende Zugvögel hier, um sich für den Rückflug gegen Süden noch einmal zu stärken und erholen.
Fehmarn liegt 23 Meter über dem Meeresspiegel und hat viele Allee und Straßen, die mit den skandinavischen Vogelbeerbäumen gesäumt sind. 

Weiter geht es zur Hafenstadt Orth. Man kann über den Deich zum Leuchtturm Pflücker wandern.
Mit einem herzlichen Dankeschön verabschieden wir Frau Rauert.

Von 14.30 bis 17 Uhr fahren wir noch nach Burg. Inzwischen herrscht kräftiger Regen und Orkan mit einer Windgeschwindigkeit von 11 Knoten. Aber die Cafés freuen sich auf uns und wir auf diese.
Abendessen um 18.30 Uhr.

Mittwoch, den 8. Okt. 2014

Schöner Sonnenaufgang und herrlicher Sonnenschein bei 18° C.
Nach dem Frühstück hatten wir noch Zeit zum Strandspaziergang.
Um 11 Uhr Abfahrt nach Burgstaken zum Hafen. Unterwegs machte Brigitte mit allen Busreisenden noch eine kleine Gymnastik-Enlage und erzählt zwei Anekdoten.

Der Hafen ist klein und fein, doch Geschäfte gibt es leider so gut wie keine. Wir schauen auf der Rückseite von drei Silotürmen einer 11-jährigen Schülerin zu, wie sie die 40 m hohe Kletterwand bezwingt. Das ist schon eine starke Leistung und die Mitschüler/innen und auch wir spenden reichlich Applaus; als sie oben die kleine Glocke erklingen lässt. Noch andere aus ihrer Schulklasse versuchen es, jedoch mit kürzeren Höhen.

Ein U-Boot liegt im Hafen und kann besichtigt werden.

In der Mittagszeit hatten wir Gelegenheit in Fischrestaurants zu essen oder ein Fischbrötchen auf die Hand zu nehmen.

Um 13.30 Uhr fuhren wir dann weiter nach Puttgarden und um 14.45 Uhr hieß es: „Leinen los“. Wir hatten das große Glück mit der Deutschland-Fähre fahren zu können. An Bord vorne im Bug war bereits für uns eine Kaffeetafel an den Fenstern liebevoll eingedeckt.

Nettes Bordpersonal war uns behilflich, als wir einen Rollstuhl ausleihen wollten. Über die lange Gangway stellten Ulrich Helmboldt und Frau Kalamorz sowie Brigitte mit Frau Holeczek einen Streckenrekord im Rollstuhl-Schnellschieben auf. Im Laufschritt wieder mit dem leeren Rollstuhl retour, da die Fähre binnen kurzer Zeit wieder ablegen musste.

Uff, hat alles geklappt. Auf der Rückfahrt zum Hotel sangen wir gemeinsam noch unser Lied: „Ein schöner Tag“.

18.30 Uhr Abendessen.
19.30 bis 21 Uhr gemütliches Beisammensein im separaten Raum. Lieder, Sketche und musikalische Unterstützung durch Siegfried Weisemann auf seiner Quetsche machten uns alle zum Darsteller.
Bei bester Laune verabschiedeten wir diesen schönen Tag. 

Donnerstag, den 9. Okt. 2014
Hell und freundlich, toller Sonnenaufgang, 18 °C.
10 Uhr Abfahrt nach Kiel. Unsere Reiseleiterin heißt heute Frau Graap.
Trotz einer Bombenentschärfung haben wir heute mit keiner Einschränkunge bei der Anfahrt zu rechnen.

1905 wurde eine Eisenbahnlinie zum Festland gebaut.

Wir fahren über die Fehmarnsundbrücke. Diese wurde 1953 erbaut und ist mit ca. 20 Personen und Führer von innen zu begehen. Oben befindet sich dann eine Plattform zur Aussicht. Man nennt sie auch den größten Kleiderbügel der Welt.

In Oldenburg in Holstein gibt es die älteste Gilde der Schützen; sie ist über 800 Jahre alt.

Wir fahren vorbei an Schloss Weißenhaus, dem Grafengeschlecht von Platen, mit 40 Nebengebäuden und Stallungen. Für dieses Anwesen ist nun ein neuer Investor gefunden worden. Vieles ist schon restauriert und das Schloss ist heute ein 5-Sterne-Spa-Hotel.

Eine Übernachtung in der Suite kostet 950,00 €. Es wurde für 7 Mill. Euro gekauft und dann noch 55 Mill. investiert; wenn alles fertig ist. Toll anzuschauen.

11.30 Uhr angekommen in Kiel. Die Stadt hat ca. 238.000 Einwohner. Die Lage an der Förde reicht bis in die Innenstadt zum Bahnhof. Im Hafen lagen die ColorLine (Kiel-Oslo) und die StenaLine (Kiel-Göteborg). Am Ostseekai legen die großen Kreuzfahrtschiffe an.

Bekannt ist Kiel auch wegen der Kieler Woche. Immer in der letzte Juniwoche kommen etwa 6.000 Segler aus ca. 60 Nationen. Gesegelt wird vor Laboe auf acht Bahnen. Oft sind mehr als drei Millionen Besucher dort.

Das deutsche Ausbildungsschiff Gork Fock ist seit letzter Woche zur Ausbildungsfahrt in den Atlantik bis zum 19. Dezember 2014 unterwegs.

Kiel hat keine Altstadt, alles ist neu erbaut. Es gibt eine Uniklinik am Hafen, Kunsthalle, Werften, Regierungsviertel nebst Landtag sowie eine teure Klappt-Nichts-Brücke.
1936 und 1972 fanden hier die Segelolympiaden statt.
1895 ließ Kaiser Wilhelm den gleichnamigen Kanal bauen. Heute heißt er Nord-Ostee-Kanal. Dieser ist rund 100 km lang, hat 10 Brücken und verbindet die Nordsee mit der Ostsee. Etwa 120 Schiffe fahren hier pro Tag.

Nach diesen vielen Erläuterungen steigen wir am ZOB aus. Unsere Freizeit haben wir von 12.30 bis 16 Uhr. Das große Einhaushaus/Passagen Sophienhof lädt mit seinen umfangreichen Geschäften und Esstempeln zum Kaufen und Verweilen ein.
Zahlreiche Erfindungen wurden in Kiel gemacht, so das U-Boot, das FAX-Gerät, der Solar-Katamaran.

Die Weiterfahrt ging über Laboe am Ehrenmahl für Marinesoldaten vorbei. Das Denkmal ist mit Sockel 85 m hoch und ist 1936 auf 5,7 ha Gelände erbaut worden. 1954 wurde es von den Alliierten an den Marinebund wieder zurückgegeben. Der Steinturm (Ehrenmahl) hat seitlich die Form eines Segels.

Unsere Reiseleiterin Frau Graap hat viel, viel erzählt und man merkt bei Ihr die Liebe zur Heimat. Sie führt uns noch an ein schickes Gutsgebäude – auch tolle Grünanlagen – das Gut Panker bei Lütgenburg, mit Trakenerzucht, vorbei.

Ein liebes Dankeschön und einen Umschlag überreicht Brigitte zum Abschluss der Tagesfahrt.
18.30 Uhr letztes Abendbüfett gemeinsam. Einige genehmigen sich noch in der Bar einen Absacker. Dann heißt es Koffer packen und ausruhen.

Freitag, den 10. Okt. 2014
Wieder ist es ein schöner Sonnentag – Abreisetag
8.30 Uhr letztes gemeinsames Frühstück. Wir sind hier gut verwöhnt worden und sagen Danke!
9.30 Uhr Gruppenfoto.
10 Uhr Koffer verladen und Abfahrt Richtung Hamburg. Unterwegs liest Brigitte über die Stadt Hamburg Infos und Anekdoten vor.

Eine Hafenrundfahrt ist geplant und um 13 Uhr geht es los mit der  Hanse Star. Eine Stunde geht die Fahrt an riesige Kontainerschiffen, Werften und Sehenswürdigkeiten, wie der Neubau der Elbphillharmonie, vorbei zurück zu den Landungsbrücken. Die Zeit etwas zu Essen bestand dann noch.

Im Bus gab es noch ein kaltes und warmes Freigetränk durch Brigitte.
Jeden Tag wurden alle mit Süßem und Schnäpschen – auch durch Herrn Picht – verwöhnt.

Unsere Weiterfahrt wurde leider um eine halbe Stunde verzögert, weil eine Mitreisende sich vertan hatte beim Treffpunkt. Leichte Aufregung.
Siegfried Weisemann bedankte sich noch ganz liebevoll im Namen aller Mitreisenden bei Brigitte für diese schöne Fahrt und die vielen Überraschungen, die im Fahrpreis enthalten waren.

Brigitte bedankte sich bei allen ob ihrer Pünktlichkeit und Kameradschaft und bei Hanna, der Tochter von Norbert, mit einem kleinen Trinkgeld für ihren Getränkeservice im Bus.

Sie las noch in Kurzform die Reisestationen vor und freute sich über die Komplimente zur gelungen Fahrt.Norbert erhielt auch ein Dankeschön in Form von einem Umschlag und liebe Worte für seine ruhige, gute Fahrweise und Umsichtigkeit beim Ein- und Aussteigen lassen.

Der Freitags-Feierabend-Verkehr ließ uns nicht ganz so schnell ankommen. Doch um 21 Uhr waren alle daheim. Ich freue mich, das alle gut wieder zu Hause angekommen sind und nun viel zu erzählen wissen.

Es dankt herzlichst
Brigitte Helmboldt



Die nächste Tagesfahrt geht zum Modehaus Adler im November.


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(c) Diese Präsentation wurde erstellt von K.H.Bleß, Bad Lauterberg, www.bless-online.de