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Bad Lauterberg

 

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Fahrten
 

Der Ortsverband Bad Lauterberg des Sozialverbandes veranstaltet regelmäßig Fahrten für die Mitglieder.


Fünf-Tages-Fahrt in die Sächsische Schweiz

Der SoVD Bad Lauterberg unternahm vom 9. bis 13. August 2017 seine Sommerfahrt

in die Sächsische Schweiz.

 

Mittwoch, den 09.08.2017 – 7:00 Uhr

Nachdem Kay, von Mecki-Reisen, bei trockenem Wetter, alle Koffer und Gäste eingeladen und Brigitte Helmboldt alle SoVD-Mitglieder und Gäste herzlichst begrüßt hatte, war die erste Haltestation ein bestelltes Frühstück in Sangerhausen. (Autohof 24)

Gut gestärkt trafen wir mittags in Dresden ein 29 °C Sonnenschein-Wetter ein. Kay machte eine Stadtrundfahrt mit guten Erklärungen und Überqueren der bekannten Stahlbrücke “Blaues Wunder” mit uns. Danach hatten wir Freizeit bis 17 Uhr.

 

Semper-Oper.jpg

 

Unser Ziel war das Park-Hotel Neustadt, wo wir im Bus von Geschäftsführer Hensel

herzlich begrüßt und über den Ablauf im Hotel informiert wurden. Um 18:30 Uhr fanden sich alle zum schmackhaften Abendessen ein. Es wurde anschließend ein

Film über die “Sächsische Schweiz” >Ein Märchen aus Stein< gezeigt und vom Haus aus eine Schnappsverkostung mit drei verschiedenen Sorten kredenzt.

In dieser Nacht hatten wir ein ganz starkes Gewitter.

 

Donnertag, den 10.08.2017 – 23 °C etwas bedeckt

Wir lernen unseren Reiseleiter – Knut – kennen. Ein sehr, sehr lustiger, mit sächsischem

Dialekt ausgestattet und immer eine “herrliche Lache”; auf Anhieb sympathisch. (Er wird drei Tage lang unser Zwerchfell zum Hüpfen bringen!) 

Es geht nach CZ über Sebnitz, wo es nur Kreisverkehre gibt und der Bürgermeister aus

Stuttgart kommt; weiter über Bad Schandau nach Dezicin (ausgesprochen: Dedzien).

Vorbei an den “Herrenhausfelsen” mit kleinem See. Tolle Felsstäbe aus Basalt, die wir uns gerne anschauen. Weiter nach Noviburg-Heidurn.

 

Im Ort Lindava besichtigen wir – mit Führung – eine böhmische Glaskunst-Hütte.

Es werden nur “Bestell-Arbeiten” hergestellt; auch namhafte Pokale für Sportveranstaltungen. Im Durchschnitt ist jedes Teil ca. 20.000 € wert. Alle dort arbeitenden Glasbläser (ohne unsere Sicherheitsvorkehrungen, dafür mit Bier) sind Spezialisten und würden weltweit immer einen guten Job bekommen.

 

Glasbläserei in CZ.jpg

 

Auf dem Gelände kehren wir in ein uriges Restaurant, mit vorbestelltem Essen, ein.

Danach fahren wir zum Ort “Schönlinden”, übersetzt: schönes Mädchen. Dort gehen wir

in die Brauerei “Falkenstein” zum Probieren drei verschiedener Sorten Bier rein. Dieses ist naturbelassen. In diesem Ort entspringt die Quelle “Kirchnisch”.

 

Knut erklärt uns unterwegs die “Umgebinde-Häuser”. Der untere Teil der Häuser ist mit hölzernem Bogen gebaut und darüber und daneben meistens schwarz/weiße Fassaden.

Die Rückfahrt erfordert von unserem Fahrer Kay sehr viel Umsicht und eine hohe Leistung an Fahrkunst durch die schmalen Straßen/Baustellen/engen Kurven und Gegenverkehr sind auch wir alle sehr aufmerksam.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen – wir können am Vorabend aus drei verschiedenen Vorschlägen auswählen – sitzen alle gemütlich auf der Terrasse oder in der Lobby in froher Runde beim “Absacker”.

 

Freitag, den 11.08.2017 – 19 °C – bedeckt

Es geht durchs Zittauer Gebirge (Granitfelsen) nach Zittau, heißt: die Reiche. Knut erklärt uns dementsprechend gute und schöne Häuser. Hier in der Oberlausitz lebten früher Sorben, Slaven und Wendener = Drei-Länder-Eck. Dann geht es durch den “Hohwald”, wo Wölfe nachweislich Schafe gerissen haben.

 

Basalt-Felsstäbe.jpg

 

Mit der “Zittauer Schmalspurbahn” haben wir Bewirtung an Bord, und es geht nach Oybin

(ausgesprochen: Eubin). Diesen Zug gibt es seit ca. 120 Jahren. WC; dementsprechend auf dem Gleis...! Der Ortsname Oybin heißt übersetzt: der Bienenkorb. Das Gebirge ist steilaufragend und hat eine solche Form. Es ist ein gepflegter Luftkurort mit großem Kurpark, schönen Cafés und Gasthäusern am Berg gelegen. Wir besuchen die barocke Bergkirche auf und im Fels gebaut.

Sehr viele steile Stufen führen hinauf. Diese schöne Kirche hat eine “Amphibien-Theater-Treppe” mit einem beeindruckenden Altar und Taufbecken. Knut erklärte uns ihre Geschichte.

 

barocke Bergkirch in Oybin.jpg

 

Auf der Weiterfahrt erzählt er uns von Bräuchen der jeweiligen Region und mit seiner ansteckenden “Lache” bringt er uns die “sächsische” Sprache und seine Witze näher. Freizeit.

Die Weiterfahrt führt nach “Herrnhutzur Sternefabrik. Dort sehen wir einen Film und die

Schauwerkstatt. Tolle, weltweit bekannte Sterne in Groß und Klein, in Papier und Kunststoff mit jeweils 26 Spitzen – handgearbeitet –. Leider regnet es auf der Rückfahrt.

Ein interessanter Tag geht mit einem leckeren Abendessen und Absacker zu Ende.

 

Samstag, den 12.08.2017 – schönes Wetter

Mit Knut fahren wir Richtung Bad Schandau durch ein Waldstück, welches “die Sense”

heißt. Der Legende nach haben hier zwei Freunde um ein begehrtes, schönes Mädchen mit Sensen gekämpft. Das Mädchen schaute zu. Einer stirbt durch einen Stich ins Herz. Sein Freund besinnt sich um den verlorenen Freund und verlässt diese Stätte und das Mädchen. Als Erinnerung ist am Felsen eine weiße Sense aufgemalt. Im Tal fließen der Sebnitzbach, die Polens und der Lachsbach zusammen.

 

Von Bad Schandau fahren wir mit dem Radschaufeldampfer “Stadt Wehlen” von 1879 nach Pirna. Es fährt im Linienverkehr. Die Zwei-Zylinder-Zwillingsmaschine fährt mit Diesel und wird liebevoll vom Maschinisten gepflegt. Dies können wir sehen.

Die Elbe ist hier breit und es stehen prächtige Häuser am Ufer. Wir sehen die Festung Königstein.

 

Raddampfer von Bad Schandau nach Prina.jpg

 

In Pirna angekommen begleitet uns Knut zur Stadtbesichtigung. Eine guterhaltene Altstadt, mit großem Marktplatz. Dort sehen wir 2 Hochzeitspaare. Wir besichtigen die “Marienkirche” mit einem tollen Deckengewölbe und hohen Glasfenstern, sehr kunstvoll und prächtigen Altar.

 

Nach der Mittagsfreizeit fahren wir mit dem Bus zur Bastei. Das bekannte Elbsandsteingebirge, mit fast schwarzem Felsen ist weitläufig begehbar. Knut erklärt vieles zur Geschichte und Geologie. Wir gehen ca. 140 Stufen runter und rauf zur Steinbrücke. Manche von uns fahren ein Stück per Kutsche. Beeindruckend diese Felsgebilde!

 

Wasserfall.jpg

 

Weiter geht es durch das Kirchnischtal, übersetzt: Waschrinne (CZ) zu den Lichtenhainer

Wasserfällen (Gruppenfoto). Dieser wird gestaut und fließt dann zu gewissen Zeiten mit viel Wasser herab. Dort fährt die einzige Solarbetriebene Straßenbahn auf nur 1 Strecke hin und her.

Eine Attraktion. Diese wird von Wanderer und Touristen gut angenommen.

Knut erzählt uns von vielen sächsischen Erfindungen, so z.B. das Papier, Bierdeckel und der BH. Wieder kommen wir ins Lachen durch seine Witze. Sein Lebensmotto “Es ist alles so schlimm, aber doppelt so schön”. Von Hauptberuf ist er Gärtnermeister.

 

Brigitte Helmboldt bedankt sich kurz vor Fahrtende nach drei tollen, erlebnisreichen Tagen mit ihm im Namen Aller mit lieben Worten und einem gefüllten Umschlag. Es war eine gute Drei-3-Tage-Zusammenarbeit zwischen Knut, Kay und Brigitte. Hat Spaß gemacht!

Bärbel Weisemann bedankt sich mit lieben Worten bei Brigitte Helmboldt für diese schöne Reise und deren Organisation.

Nach dem Abendessen, Absacker und leider Koffer packen.

 

Sonntag, den 13.08.2018 – schönes Wetter – 21 °C

Koffer verladen. Es geht nach Dresden zum ältesten Milchgeschäft “Pfunds” mit seinen

tollen Kacheln und Käseerzeugnissen. Nebenan kann man über 100 Sorten Senf kaufen

und probieren. In Leipzig angekommen, haben wir Freizeit und einige Teilnehmer gehen zum Bahnhof, wo sonntags die Geschäfte geöffnet haben.

 

Brigitte Helmboldt überreicht Kay einen gefüllten Umschlag und bedankt sich bei ihm für die gute und sichere Fahrt und seinen Erklärungen zu Land und Leuten. Bei allen Mitreisenden bedankt sie sich für die Pünktlichkeit, netten Gespräche und die sehr gute Stimmung untereinander. Wieder geht eine tolle SoVD-Sommerreise viel zu schnell zu Ende.

 

Bilder: Brigitte Helmboldt

 

 


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(c) Diese Präsentation wurde erstellt von K.H.Bleß, Bad Lauterberg, www.bless-online.de